Sängervereinigung 1861 e.V. Steinfischbach

Aus der  Vereinsgeschichte der
Sängervereinigung 1861 e.V. Steinfischbach
(entnommen der Jubiläums-Festschrift 2001)

Zu früheren Jubiläen siehe unten

1861 Seit dem 28. Januar besteht ein Singverein mit 27 Mitgliedern unter der Leitung des Lehrers Michael Oswald.
1862 Am 28. Juni Fahnenweihe.
1864 Auflösung des Singvereins wegen Streit mit dem Dirigenten.
1889 Neugründung des Gesangvereins Sängerbund am 5. Mai, Vorsitzender ist Friedrich Conradi.
1906 Am 29. Juli zweite Fahnenweihe mit 27 auswärtigen Vereinen.
1925 Gründung eines Arbeitervereins Maienlust, der 1933 durch Gesetz der Machthaber zwangsweise aufgelöst wurde.
1936 Am 28. Juli erhält die Sängervereinigung anlässlich des 75jährigen Jubiläums die Zelterplakette. Diese findet sich später überraschend zum 115jährigen Jubiläum 1976 auf dem Dachboden von Frieda Rühl wieder.
1937 Die Sänger des ehemaligen Arbeitergesangvereins Maienlust treten dem Gesangverein Sängerbund bei. So entsteht die Sängervereinigung.
1948 Nach Unterbrechung jeder Aktivität in der Kriegszeit Gründungsver- sammlung am 5. Januar. Vorsitzender wird Karl Diehl III und Chorleiter wird Hans Hörning. Die Fahne wird umgestickt.
1949 Neben dem Singen übernimmt die Sängervereinigung die Organisation eines jahrzehntelang traditionellen Maskenballs zur Faschingszeit und die Aufführung von Theaterstücken.
1952 Chorleiter wird Richard Koch.
1956 Die Sängervereinigung veranstaltet das erste Frühlingsfest.
1958 Vorsitzender wird Rudolf Baßler.
1960 Edmund Ostlaender wird Chorleiter.
1961 Das 100jährige Jubiläum wird mit einem großen Umzug festlich began- gen. Die Sängervereinigung erhält vom Hessischen Ministerpräsidenten die Silberne Ehrenplakette des Landes Hessen.
1962 Am 16. Februar erhält die Sängervereinigung in einer Feierstunde im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters in Wiesbaden zum zweiten Mal die Zelterplakette.
1967 Weihe der neuen Fahne. Es ist die dritte Vereinsfahne in der Geschichte der Sängervereinigung.
1969 Neuer Vorsitzender wird Hermann Hofmann, Chorleiter wird Erich Osterer.
1971 Vorsitzender wird Klaus Seeger, Chorleiter wird Wilhelm Berger.
1973 Vorsitzender wird Hans Krieger.
1977 Erhard Osterer wird wieder Chorleiter. Zum Muttertag singt der Chor in den Ortsstraßen. In der Katzenbach wird in Eigenhilfe eine Grillhütte für Vereinsfeiern gebaut.
1978 Auf Initiative der Sängervereinigung findet im April in der Kulturhalle das erste Gemeinschaftskonzert Waldemser Chöre statt, das bis heute als "Waldemser Singen" jährlich stattfindet und jeweils von einem an- deren Chor programmmäßig und organisatorisch durchgeführt wird. Mit Unterstützung der Sängervereinigung wird das alte Backhaus renoviert und in den oberen Räumen das Heimatmuseum Steinfischbach einge- richtet.
1980 Die Sängervereinigung wird Mitglied im Sängerkreis Untertaunus und Mitglied des Hessischen Sängerbundes im Deutschen Sängerbund.
1982 Chorleiter wird Benedikt Bach.
1983 Vorsitzender wird Helmut Schneider II.
1984 Am 2. Februar Gründung eines Kinderchores als Abteilung der Sänger- vereinigung. Leiterin und Vertreterin des Kinderchores im Vorstand wird Renate Schneider, Dirigent wird Heinz Buhlmann. Am 16. und 17. Juni veranstaltet der Kinderchor das erste Backesfest im Butzehof.
1985 Um den Fortbestand zu sichern, wird die Sängervereinigung mit Be- schluss vom 19. Januar in einen gemischten Chor umgewandelt. Chor- leiter wird Andreas Kehl.
1987 In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 4. August wird die Trennung und Verselbständigung des Kinderchores beschlossen, der noch heute als Kinder-, Jugend- und Gospelchor besteht.
1988 Vorsitzender wird Manfred Ott. Am 10. November wird auf einer Versammlung in der Kulturhalle der Neuanfang beschlossen. Chorleiter wird Heinz Buhlmann. Mit dem öffentlichen Auftritt am 11. März wird die Krisenzeit des Chores erfolgreich beendet.
1990 Am 17. August Einweihung des neuen Vereinsheimes an der Kultur- halle, das mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde und großer Eigenhilfe der Vereinsmitglieder entstand .
1991 Feier des 130jährigen Bestehens im Rahmen des Frühlingsfestes.
1995 Erich Ott wird neuer Vorsitzender. Am 1. Mai Einweihung der neuen Überdachung der Fläche vor dem Vereinsheim anlässlich des seit 1992 traditionellen Maiausschanks der Sängervereinigung (s. auch Extraseite). Es beginnen die jährlichen Vereinsausflüge als 4 oder 5tägige Fahrten, die unsere Mitglieder und Fahrgäste u.a. schon ins Elsaß, nach Prag, in den Schwarzwald, nach Wismar, ins Elbsandsteingebirge, nach Neuhaus am Inn sowie ins Leutaschtal führten. Im Jubiläumsjahr 2001 fahren wir 5 Tage in die Bundeshauptstatt Berlins.
1997 Die Chorleitung übernimmt Frau Solveigh Wagner. Sie beginnt das vorwiegend klassische Repertoire des Chores moderner zu gestalten.
2001 Die Sängervereinigung besteht nun als ältester Ortsverein 140 Jahre und begeht dieses Jubiläum im Mai festlich (s.  Festprogramm). Der Chor hat nun 34 aktive Sängerinnen und Sänger. 70 passive Mitglieder unterstützen jedoch die Vereinsaktivitäten. Die Sängervereinigung hat aus schweren Zeiten immer ihr Fortbestehen gesichert. So wird auch die Zukunft von der Freude am gemeinsamen Singen und der freundschaftlichen Verbundenheit im Verein getragen sein.

Hier einiges aus den Festschriften vorhergehender Jubiläen:

120jähriges Jubiläum im Jahre 1981:

100jähriges Jubiläum im Jahre 1961: